Tarum ist die Hauptstadt des Reiches Gordhag und dessen wichtigstes politisches, religiöses und militärisches Zentrum. Die Stadt vereint Verwaltungsfunktionen, kulturelles Leben und strategische Bedeutung und gilt als einer der zentralen Knotenpunkte im inneren Gefüge Gordhags.

Das Stadtbild Tarums ist stark durch seine topographische Staffelung geprägt. Hoch über der eigentlichen Stadt erhebt sich eine massive Burganlage, die zugleich als Verwaltungssitz und Residenz des Königs dient. Sie dominiert das Umland sichtbar und symbolisiert die weltliche Macht Gordhags. Unterhalb der Burg, jedoch oberhalb der dicht bebauten Stadt, liegt ein Kloster, das eine bedeutende religiöse und gesellschaftliche Rolle einnimmt und sowohl geistliche als auch weltliche Aufgaben erfüllt.
Im Zentrum Tarums befindet sich eine monumentale Kathedrale, die zu den wichtigsten religiösen Bauwerken des Reiches zählt. Sie prägt nicht nur das Stadtbild, sondern auch den religiösen Alltag der Bevölkerung. Ergänzt wird das geistige Leben durch eine mittelgroße Universität, die Gelehrte, Verwaltungsbeamte und Kleriker ausbildet. Zwar zählt sie nicht zu den bedeutendsten Hochschulen Balvlauds, genießt jedoch innerhalb Gordhags ein solides Ansehen.
Militärisch ist Tarum stark befestigt. Eine große Kaserne beherbergt einen wesentlichen Teil der königlichen Truppen und unterstreicht die Rolle der Stadt als militärischer Sammel- und Organisationspunkt. Diese Präsenz prägt den Alltag ebenso wie das Stadtbild und verleiht Tarum einen spürbar disziplinierten Charakter.
Insgesamt gilt Tarum als vielseitige Hauptstadt: zugleich Verwaltungsmetropole, religiöses Zentrum, militärischer Stützpunkt und kultureller Treffpunkt. Diese Mischung verleiht der Stadt eine besondere Dynamik, die sie deutlich von rein administrativen oder rein spirituellen Städten Balvlauds unterscheidet.
