Menschen

Menschen sind die zahlenmäßig häufigste und räumlich am weitesten verbreitete Lebensform Balvlauds. Sie kommen in nahezu allen Regionen des Kontinents vor und bilden in vielen Reichen die demographische Grundlage staatlicher, wirtschaftlicher und kultureller Strukturen. Trotz äußerlicher Ähnlichkeiten sind Menschen keine vollständig homogene Gruppe, sondern setzen sich aus mehreren nah verwandten Unterformen zusammen, deren Unterschiede sowohl biologischer als auch kultureller Natur sind.

Ein einheitliches Selbstverständnis als gemeinsames Volk existiert nicht überall. In manchen Regionen wird „Menschsein“ als verbindende Identität verstanden, während andernorts die Zugehörigkeit zu einer bestimmten menschlichen Untergruppe oder Kultur deutlich stärker betont wird. Diese Wahrnehmung ist stark regional geprägt und abhängig von politischen Strukturen, historischen Entwicklungen und dem Kontakt zu anderen Lebensformen.

Biologisch teilen alle Menschen grundlegende Gemeinsamkeiten, etwa in Körperbau, Fortpflanzung und grundlegender Krankheitsanfälligkeit. Unterschiede zeigen sich vor allem in der Lebenserwartung und Regenerationsfähigkeit. Während Lichtmenschen und Schattenmenschen in Alterung und körperlicher Entwicklung weitgehend vergleichbar sind, weisen Urlidonier eine deutlich höhere Lebenserwartung sowie eine leicht gesteigerte Regenerationsfähigkeit auf. In ihrer biologischen Einordnung stehen Urlidonier den Lichtmenschen näher als den Schattenmenschen, ohne jedoch mit ihnen identisch zu sein.

Menschen gelten allgemein als außerordentlich anpassungsfähig. Sie sind in der Lage, sich sowohl an unterschiedliche Klimazonen als auch an sehr verschiedene gesellschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen. Diese Flexibilität zeigt sich nicht nur in ihrer weiten Verbreitung, sondern auch in der Vielfalt ihrer Lebensweisen, politischen Systeme und kulturellen Ausdrucksformen. Menschen sind gleichermaßen in offenen Landschaften, Wäldern, Küstenregionen und urbanen Zentren anzutreffen.

In der Wahrnehmung anderer Lebensformen gelten Menschen als allgegenwärtig, zahlreich und kulturell präsent. Sie werden selten als grundsätzlich überlegen angesehen, prägen jedoch durch ihre schiere Menge und ihre politische Organisation viele Prozesse Balvlauds. Ihre Kulturen gelten häufig als laut, wandelbar und expansiv, wobei diese Einschätzung stark vom jeweiligen regionalen Kontext abhängt.

Politisch und gesellschaftlich nehmen Menschen sämtliche Rollen ein, die in Balvlaud existieren. Sie stellen Herrscher und Untertanen, Gelehrte und Krieger, Händler, Bauern und Handwerker. Diese Vielseitigkeit ist weniger Ausdruck einer einheitlichen menschlichen Identität als vielmehr Folge ihrer demographischen Dominanz und Anpassungsfähigkeit.

Menschen bilden damit kein geschlossenes kulturelles Gebilde, sondern ein weit verzweigtes Geflecht verwandter Lebensformen, deren Gemeinsamkeiten groß genug sind, um sie zusammenzufassen, deren Unterschiede jedoch stark genug sind, um eigenständige Entwicklungen hervorzubringen.

Unterschiedliche Spezies innerhalb der Menschen:

  • Lichtmenschen
  • Schattenmenschen
  • Urlidonier